OV Moosschwaige-Germering zu Besuch im BGS Museum

OV Moosschwaige-Germering (C19) zu Besuch im BGS-Museum bei Rosenheim

Die dritte Exkursion zu Technikmuseen führte uns zur Sammlung des ehemaligen Bundesgrenzschutzes (BGS) in Rosenheim. Bisher waren die Militärgeschichtliche Sammlung auf dem Fliegerhorst Lechfeld und die Lokwelt Freilassing auf dem Programm gestanden. Allen Besuchen war gemeinsam, dass die Erklärer vor Ort sich aus ehemaligen Betriebsangehörigen rekrutierten. So war es mal ein Telegrafielehrer, mal ein Lokomotivführer oder nun ein Funkbeobachter beim BGS. Es hat schon einen eignen Reiz den Erzählungen der Zeitzeugen zuhören zu dürfen. Und mancher von uns fragte sich, wer wird später unseren Kindern und Enkeln so bewegend erzählen können?

Richtig cool war es im Fall des Besuchs am 16.6.2018. Wir standen im Funkgeräteraum des Technikmuseum, von wo aus montäglich mit historischen Geräten eine 80-Meter-Runde geleitet wird. Unser Führer durch die Ausstellung war der hier aktive Funkamateur OM Knese, DL4MCN.

Was hat am meisten beeindruckt? Die C19-Mitglieder nannten unisono „die Agentenfunkgeräte und die Funkpeiler“. Auch die mechanischen Morsegeber im Hosentaschenformat – jedoch bedienbar von Spionen, die gar nicht morsen konnten! Jeder von uns fand etwas, was YL oder OM speziell ins Auge fiel. So zum Beispiel die winzige Drahtwickelantenne oder im Gegensatz dazu die dicken MIL-tauglichen Anschlussstecker. Innerdeutsche Grenzschilder, Motorräder und Uniformen erinnerten an alte Zeiten, meinte eine YL. Manche nannten den gepanzerten Fuhrpark mit all seinen Kamera- oder waffentechnischen Ausrüstungen als ihr Highlight. Den Schreiberling dieser Zeilen begeisterten die Fernschreibeinrichtungen.

Einer unserer Teilnehmer brachte es auf den Punkt: „Ich wusste nicht, dass der Aufgabenbereich des BGS so umfangreich gewesen ist.“

Klaus Welter, DH6MAVOV Moosschwaige

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